So war die Mitgliederversammlung 2019

Montag, 13. Mai 2019

In einer von einstimmigen Beschlüssen, konstruktivem Austausch und dem Schwerpunktthema Sportstätten geprägten Mitgliederversammlung richten der Kreissportbund Wesel (KSB), seine 417 Mitgliedsvereine und die Stadt- und Gemeindesportverbände im Kreis Wesel den Blick klar nach vorne.

Harmonisch aber intensiv – mit diesen Attributen schaffte die Mitgliederversammlung des KSB eine gute Perspektive für die sportliche Arbeit im Kreis Wesel. Etwa zwei Stunden tagten 87 Delegierte aus den 417 Sportvereinen und den Stadt- und Gemeindesportverbänden, die dem KSB angehören. Auf der Agenda standen neben den Finanzen, bei denen der Dachverband solide aufgestellt ist, die Themen Sportstätten und Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort. Die Konstante des Abends war dabei die Einstimmigkeit in der Beschlussfassung.

Sportstätten im Fokus

Eine nicht unerhebliche Zahl von Sportstätten in NRW – auch im Kreis Wesel – ist sanierungsbedürftig. Ihr Anteil am Gesamtbestand der Sportstätten steigt stetig. Die Sportverbände haben das Problem erkannt und handeln. Der Landessportbund NRW legt gemeinsam mit der Staatskanzlei ein Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 300 Mio. Euro auf. Die Fördergelder, von denen voraussichtlich etwa 6,8 Mio. Euro in den Kreis Wesel fließen, werden in den Jahren 2019 bis 2022 ausgeschüttet.
Unabhängig davon wurde das Strategiepapier zur Sportstättenentwicklung, dass der KSB schon vor Bekanntwerden des Förderprogramms auf den Weg gebracht hatte, beschlossen. In einem ersten Schritt wird mit Hilfe eines Fragebogens, den die Mitgliederversammlung ebenfalls einstimmig befürwortete, ein Kataster der Sportstätten im Kreis Wesel erstellt. Es soll – gemeinsam mit dem Strategiepapier – helfen, das Thema in den politischen Raum zu tragen und eine Notwendigkeit der finanziellen Förderung über das NRW-weite Förderprogramm hinaus verdeutlichen.

Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort

2020 blüht Kamp-Lintfort auf. Die Landesgartenschau (LaGa) ist zu Gast und zeichnet unter dem Motto „Kloster, Kohle, Campus“ die strukturelle Entwicklung der Kommune nach. Ein Motor dieser Entwicklung ist der Sport, der seit jeher großen Stellenwert besitzt. Diesen spiegeln die Planungen zur LaGa wider, die über die gesamte Laufzeit ein Sportangebot pro Tag vorsehen. Manfred Klessa, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Kamp-Lintfort, berichtete über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und rief die Vereine dazu auf, sich zu beteiligen. Er sieht in dem Vorhaben ein ambitioniertes Projekt, die Beteiligung von Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW), Stadtsportverband und KSB als starke Partner stimmen ihn aber zuversichtlich, dass die Umsetzung gelingt.

Für die ausgeschiedene Schatzmeisterin, Frau Regina Masurkewitsch, konnte in der Versammlung kein Ersatz gefunden werden. Die anwesenden Vereinsvertreter folgten unisono dem Vorschlag des Vorstandes, mit der Durchführung des operativen Finanzgeschäfts ein Steuerbüro zu beauftragen. Bis zur Übergabe in professionelle Hände delegiert der KSB-Vorstand die anfallenden Aufgaben in diesem Bereich.

Sobald das Protokoll der Versammlung fertiggestellt ist, werden wir es im Anhang zu diesem Artikel veröffentlichen.